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So wurde ich zum Schürzenjägerfan.
Im August 1995 wurde das große Open in Finkenberg der damals noch Zillertaler Schürzenjäger im ORF live übertragen. Da es in den anderen Sendern nichts spielte, was meinen Mann und mich so wirklich interessierte, beschlossen wir, uns das Konzert im Fernsehen auszuschauen. Und noch während des 1. Teiles sagte mein Mann plötzlich zu mir: Und nächstes Jahr fahren wir nach Finkenberg und geben uns das Konzert auch live. Ich sah ihm ganz erstaunt an, und glaube zuerst, dass er einen Spaß mache.
Bis zu diesem Zeitpunkt kannte ich nur zwei Lieder von den Schürzenjäger: Sierra Madre und, wie könnte es anders sein, den Zillertaler Hochzeitsmarsch. Aber je länger das Konzert dauerte, um so besser gefiel mir die Musik, welche die Schürzenjäger spielten. Ich war sogar sehr überrascht über ihre tolle Musik, und deshalb sagte ich am Ende des Konzertes zu meinem Mann: Nächstes Jahr fahren wir nach Finkenberg zum Open Air der Schürzenjäger. Komme was wolle. Das Konzert muss ich unbedingt auch einmal live erleben. Denn Sierra Madre brachte schon über den Bildschirm eine tolle Stimmung rüber. Wie super muss dann da erst die Stimmung sein, wenn man live in Finkenberg dabei sein kann? Ich wollte das unbedingt herausfinden.
In der folgenden Woche wurde dann gleich die erste CD gekauft: Glorry Hallelujha!. Und in der Zwischenzeit habe ich bereits 29 CD`S von den Schürzenjäger, und es werden sicher noch mehr. (Davon sind zwei Doppel CD`S dabei).
Auf nach Finkenberg:
Am Donnerstag vor dem Open Air 1996 fuhren wir voller Neugierde und erwartungsvoll nach Finkenberg. Denn gehört hatten wir ja schon oft und jede Menge von dieser Veranstaltung. In Finkenberg angekommen fing aber alles mit einer Autopanne an. Mitten auf einer Bergstraße ging bei unserem Auto die Benzinpumpe ein. Großer Schreck und Schock. Aber Gott sei Dank gibt es ja für solche Schrecksekunden den ARBÖ. Und dieser wurde auch gerufen. Der Mann am Telefon meinte zuerst ein bisschen geschockt, als er erfuhr, dass wie die Autopanne in Finkenberg haben, dass das aber nicht unser Ernst sei. Nicht Finkenberg. Aber es war Ernst. Wir standen mitten in Finkenberg und unser Auto rührte sich nicht mehr von der Stelle. Der gute Mann von ARBÖ brauchte fast 1 ½ Stunden, bis er uns erreichte. Was aber bei den vielen Fans, welche bereits schon an diesem Tag in Finkenberg waren kein Wunder war. Der Mann von ARBÖ war sehr nett und ein echter Profi. Er borgte uns eine elektrische Benzinpumpe, baute diese provisorisch ein, und das ganze hielt dann auch prima, bis wir wieder zuhause waren.
Es war einfach toll. Ein so kleiner Ort, so viele Fans und alle Fans waren so diszipliniert. Ich dachte mir, das grenzt schon an ein Wunder. Und auch die Stimmung die quasi im ganzen Ort an jeder Ecke herrschte war einfach gesagt SUPER.
Einmal sahen wir Alfred, Willi und Freddy am Straßenrand stehen wie sind den Fans Autogramme gaben, mit ihnen plauderten und sich auch mit den Fans fotografieren ließen. Einige Zeit später gingen wir bei einem Gasthaus vorbei, wo gerade Patrick heraus kam. Und auch er gab fleißig Autogramme und ließ sich gerne fotografieren. Peter haben wir einmal in einem Auto gesehen. Er winkte heraus und lächelte dabei seinen Fans freundlich zu. Wir holten uns keine Autogramme oder machten gemeinsame Fotos mit den Schürzenjägern. Wir fotografierten nur vor und während des Konzertes. Nach unserem Kurzurlaub in Finkenberg hätte ich mich dafür in die Nase beißen können aber zu diesem Zeitpunkt war die Geburt des Schürzenjägerfan noch nicht abgeschlossen.
Aber zum Glück gibt es in der Zwischenzeit schon einige schöne Fotos mit den Schürzis und mir.
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| Peter und ich im SJ-Treff | Peter und ich im SJ-Treff | Halloween 2000 |
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| Patrick und ich im Hotel Gutenbrunn nach dem Konzert in Wiener Neustadt 1998 | Peter, Klaus und ich im Schürzenjägertreff Sommer 1999 |
10. August 1996
Der Tag des Konzertes. Endlich war der da. Wir waren schon kurz nach 9.00 Uhr Früh auf dem Konzertgelände und machten es uns gemütlich. Auf dem Open Air Gelände herrschte reges aber sehr zivilisiertes Treiben. Ab ca. 14.00 Uhr spielten dann die diversen Vorgruppen. In der Gruppe OZON Spielte Alfreds Sohn, Alfred jun. am Schlagzeug und Peters Tochter Petra sang im Chor mit.
Um 20.30 Uhr war es dann endlich so weit. Die Schürzenjäger betraten die Bühne und eröffneten das Konzert in Finkenberg mit dem Lied Glorry Hallelujha! Und was soll ich sagen. Von Beginn an herrschte eine Bombenstimmung. Alle sangen und klatschten mit und bei den Balladen leuchteten die Feuerzeuge und die Leuchtstäbe. Ich war total begeistert. Peter Steinlechner sagte einmal: Das man die Stimmung von Finkenberg sehr schwer beschreiben kann, dass weiß jeder der einmal dabei war. Damit liegt Peter ganz richtig. Auch mir fehlen die Worte um die Superstimmung und das gute Gefühl das ich in Finkenberg erlebte, zu beschreiben. Die Schürzenjäger haben versucht die Stimmung von Finkenberg in einem Lied zu beschreiben. Das Lied heißt : Wenn die Nacht kommt. Und dieses Lied kann es sicher viel besser beschreiben als ich. Höhepunkt war dann das Lied Sierra Madre. Bei diesem Lied war der Hang von tausend Feuerzeugen und Leuchtstäben erleuchtet. Es war einfach gigantisch. Und auch ein herrliches Feuerwerk fehlte am Schluss des Konzertes nicht. Und auf einem gegenüberliegend Hang leuchtete das Wort DANKE von den Schürzenjäger an ihre Fans. Und als wir das Konzertgelände verließen, war dann ein neuer Schürzenjägrefan geboren.
Heute bereut es mein Mann manchmal ein bisschen, dass er mit mir nach Finkenberg gefahren ist, denn er ist der Meinung ich bin nicht nur einfach ein Fan der Schürzenjäger, sondern ich betreibe ja schon einen kleinen Kult mit ihnen. Aber ich lasse mich von niemanden beirren oder beeinflussen. Ich bin und bleibe Peter und seinen Schürzenjägern ein treuer Fan.